Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml mit dem digiDEM Bayern-Team

„Thema Demenz noch stärker in der Gesellschaft verankern“

Kunstinitiativen und Sportangebote für Menschen mit Demenz, tiergestützte Betreuung von Betroffenen oder auch ein Demenz-Parcours – auf dem 5. Fachtag Demenz in Augsburg konnten die Gäste zahlreiche interessante Projekte und Initiativen aus der Demenzhilfe kennen lernen. digiDEM Bayern war mit einem Vortrag von Professor Elmar Gräßel vertreten.

Jörg Trinkwalter, Mitglied der Geschäftsleitung des Vereins Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg

„Die Digitalisierung wird die Gesundheitswirtschaft deutlich verändern“

Damit die wissenschaftlichen Erkenntnisse und die digitalen Unterstützungsangebote von digiDEM Bayern tatsächlich bei den Betroffenen und den pflegenden Angehörigen ankommen, soll über die Projektlaufzeit bayernweit ein flächendeckendes Netzwerk etabliert werden. Jörg Trinkwalter, Mitglied der Geschäftsleitung des Vereins Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg, hat langjährige Erfahrung im Aufbau und Management von Netzwerkstrukturen.

Professor Dr. Hans-Ulrich Prokosch, Lehrstuhls für Medizinische Informatik

Hohe Datensicherheit durch Verschlüsselung

Im Zentrum des Versorgungsprojekts „digiDEM Bayern“ stehen digitale Angebote. Wie Betroffene und Angehörige diese nutzen können und wie ihre Daten gesichert werden, erläutert Professor Hans-Ulrich Prokosch, Leiter des Lehrstuhls für Medizinische Informatik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Digitale Unterstützungsangebote

Neben einem Register, das den Langzeitverlauf von Demenzerkrankungen dokumentieren soll, wird digiDEM Bayern verschiedene digitale Unterstützungsangebote entwickeln. Was im Einzelnen geplant ist und wie die Angebote Betroffenen helfen können, erklärt Professor Dr. med. Elmar Gräßel, Leiter des Zentrums für Medizinische Versorgungsforschung am Universitätsklinikum Erlangen.

Professor Elmar Gräßel im Interview mit der Carstens Stiftung

Hinter dem Kürzel MAKS verbirgt sich eine Mehrkomponenten-Intervention für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung, insbesondere leichter bis mittelschwerer Demenz. Dabei werden motorische (M), alltagspraktische (A) und kognitive (K) Förderung sowie sozial-kommunikative (S) Einstimmung zu einem Gesamtkonzept vereint, das dabei hilft, die Selbstständigkeit und damit die Lebensqualität der Betroffenen zu erhalten. Prof. Dr. Elmar Gräßel, Leiter des Zentrums für Medizinische Versorgungsforschung (ZMV) des Universitätsklinikums Erlangen, spricht über die Vorteile der MAKS-Therapie. Er erläutert außerdem, wie man sich qualitätsgesichert zum MAKS-Therapeut ausbilden lassen kann und wo Betroffene oder Angehörige entsprechende MAKS-Angebote finden.

Zum digitalen MAKS-Handbuch: https://www.world-of-genesis.org/prod… Zu den MAKS-Schulungen: https://www.clarcert.com/wissenswerk-… © Karl und Veronica Carstens-Stiftung, 2019 https://www.carstens-stiftung.de

Verwendete Musik: Kalimba jingle melody with vibrato © michaelkoehler, 2013, creative commons, freesound.org NirvanaVEVO © Chris Zabriskie, 2012, creative commons, freemusicarchive.org

Professor Peter Kolominsky-Rabas, Leiter des Interdisziplinären Zentrums für Health Technology Assessment und Public Health der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Demenzregister als Basis für eine bessere Versorgung

Das Versorgungsprojekt digiDEM Bayern fußt auf zwei Säulen: zum einen werden digitale Unterstützungsangebote entwickelt, zum anderen wird ein Register aufgebaut, das Langzeitdaten von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen erfasst. Professor Dr. med. Peter Kolominsky-Rabas, Leiter des Interdisziplinären Zentrums für Health Technology Assessment und Public Health der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, hat langjährige Erfahrung mit Registerforschung und […]

Spielsteine mit Buchstaben auf einem Brett, gelegt wurde auch das Wort "Demenz"

5. Bayerischer Fachtag Demenz

16.09.2019

10:00 Uhr bis 16:30 Uhr

In diesem Jahr findet bereits der fünfte Bayerische Fachtag Demenz statt. Auch digiDEM Bayern ist auf der Fachveranstaltung vertreten, mit einem Vortrag von Professor Dr. med. Elmar Gräßel, Leiter des Zentrums für Medizinische Versorgungsforschung am Universitätsklinikum Erlangen. Weitere Informationen zum Fachtag finden Sie hier:

Veranstalter
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Veranstaltungsort
Kongress am Park
Gögginger Str. 10, 86159 Augsburg

Anmeldung
Anmeldung erforderlich
Anmeldeschluss: 11.09.2019
Telefonisch beim Veranstalter – +49 89 99277-540
Per E-Mail beim Veranstalter – demenzwoche@brandarena.de

Hände eines älteren Mannes auf einer Tastatur

Podiumsdiskussion: Demenz und Digitalisierung


18.09.2019

14:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Demenz und Digitalisierung – wie passt das zusammen? Wie kann man Betroffenen und ihren Angehörigen mit digitalen Mitteln helfen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion „Demenz und Digitalisierung“, zu der das „Digitale Demenzregister Bayern – digiDEM Bayern“ im Rahmen der Bayerischen Demenzwoche einlädt. Dabei wird auch beleuchtet, inwiefern digiDEM Bayern einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgungssituation von Menschen mit Demenz und deren pflegenden Angehörigen in Bayern leisten kann. Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Podiumsgäste sind: Dr. Andrea Bobersky (Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege), Prof. Elmar Gräßel (Zentrum für Medizinische Versorgungsforschung, Universitätsklinikum Erlangen), Prof. Jochen Klucken (Wissenschaftlicher Direktor Medical Valley Digital Health Application Center), Prof. Peter Kolominsky-Rabas (Interdisziplinäres Zentrum für HTA und Public Health, FAU Erlangen-Nürnberg) und Michael Reichold (Lehrstuhl für Medizinische Informatik, FAU Erlangen-Nürnberg).

Veranstalter
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg / Medical Valley EMN / Universitätsklinikum Erlangen
Veranstaltungsort
Marmorsaal des Presseclub Nürnberg
Gewerbemuseumsplatz 2, 90403 Nürnberg
digiDEM Bayern: Logo und Schrift

Vortrag: Das Digitale Demenzregister Bayern

 

19.09.2019

17:30 Uhr bis 19:00 Uhr

Im Rahmen der Bayerischen Demenzwoche wird ein Einblick in die Versorgungsforschungsprojekte „Bayerischer Demenz Survey“ (BayDem) und „Digitales Demenzregister Bayern“ (digiDEM Bayern) gegeben. Vortragende sind Linda Karrer (M.Sc.) und Nikolas Dietzel (M.A.) vom Interdisziplinären Zentrum für HTA und Public Health (IZPH) der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Der Vortrag richtet sich an Akteure der Altenhilfe, Menschen mit Demenz und deren pflegende Angehörige, ehrenamtlich Engagierte und interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Veranstalter
Landratsamt Dachau

Veranstaltungsort
Landratsamt Dachau, Großer Sitzungssaal, 1. Etage
Bürgermeister-Zauner-Ring 11, 85221 Dachau

 

Alle Moderator*innen der regionalen Gesprächsinseln stehen auf der Bühne.

Fotos von der Auftaktveranstaltung

Rund 150 Gäste kamen zur digiDEM Bayern-Auftaktveranstaltung am 08. Juli 2019 in Erlangen. Die Besucher*innen aus allen sieben Regierungsbezirken Bayerns tauschten sich mit den digiDEM Bayern-Mitarbeiter*innen über das digitale Projekt und mögliche Kooperationen aus. Hier gibt es Fotos von der Veranstaltung.